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Stärke wächst aus Gemeinsamkeit. BSBD erzielt bei JAV-Wahlen herausragende Ergebnisse.

JAV-Wahlen 2019: √úberragender Vertrauensbeweis f√ľr die Kandidatinnen und Kandidaten des BSBD

‚ÄěBei den diesj√§hrigen JAV-Wahlen hat der BSBD erneut beeindruckende Ergebnisse erzielen k√∂nnen‚Äú, freute sich BSBD-Landesvorsitzender Peter Brock nach der Ausz√§hlung der Stimmen. Beg√ľnstigt wurde der Erfolg nat√ľrlich auch dadurch, dass die gewerkschaftliche Konkurrenz vielfach auf die Einreichung von Wahlvorschl√§gen verzichtet hatte.

Damit wurde √ľberwiegend nach den Grunds√§tzen der Pers√∂nlichkeitswahl gew√§hlt. F√ľr den Bereich der Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung war dies nicht ganz unproblematisch, weil es f√ľr die Kandidatinnen und Kandidaten nicht einfach war, sich √ľber den eigenen beruflichen Wirkungskreis hinaus bekannt zu machen.

Die regionale Ausgewogenheit des Ergebnisses des Urnenganges √ľberraschte durchaus. ‚ÄěDie starke Orientierung und Ausrichtung der gewerkschaftlichen Jugendarbeit des BSBD auf die spezifische Interessenlage der Nachwuchskr√§fte haben die erhofften Fr√ľchte getragen‚Äú, erkl√§rte Peter Brock.

Sachkompetenz, Verlässlichkeit und Engagement werden bei den Strafvollzugsbediensteten in Nordrhein-Westfalen von den BSBD-Mandatsträgern erwartet und gerade in schwierigen Zeiten auch eingefordert. Einen solchen erneuten Vertrauensbeweis, haben die BSBD-Kandidatinnen und Kandidaten durch das Wahlergebnis erhalten.

Wenn f√ľr die Mandatstr√§ger konkurrierender Organisationen bei einem Urnengang nicht wenigsten Freistellungen vom Dienst winken, ist die Beteiligung erkennbar mau geworden. Vermutlich sind die Beweggr√ľnde der Vertreter der mit dem BSBD konkurrierenden Interessenvertretungen nicht derart selbstloser Natur, wie sie immer glauben machen wollen. Auch bei der Wahl der Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung beim NRW-Justizministerium haben sie sich erneut gar nicht erst beteiligt. Da sind die BSBD-Kandidatinnen und Kandidaten aus anderem Holz geschnitzt. Sie engagieren sich auch dann, wenn keine Aussicht auf pers√∂nliche Vorteile besteht. Weil nur der BSBD einen Wahlvorschlag eingereicht hatte, wurden die f√ľnf Sitze des Mitbestimmungsgremiums nach den Grunds√§tzen der Pers√∂nlichkeitswahl vergeben.

Folgende Kolleginnen und Kollegen erhielten die meisten Stimmen und bilden damit die Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung:

1. Sebastian Bremer (JVA Heinsberg)

2. Alexander Ziemer (JVA Bochum)

3. Thorsten Hess (JVA Aachen)

4. Desiree Schrader (JVA Werl)

5. Justin Döppke (JVA Köln)

Über die Vergabe des 5. Platzes musste das Los entscheiden, weil auf Justin Döppke und Sonja Mengeler-Pfaffen dieselbe Anzahl von Stimmen entfielen.

Bei den Ergebnissen f√ľr die Wahlen der √∂rtlichen Jugend- und Auszubildendenvertretungen ergibt sich ein √§hnliches Bild. Auch hier waren √ľberwiegend Pers√∂nlichkeitswahlen erforderlich, weil der gewerkschaftlichen Konkurrenz die Interessen der Nachwuchskr√§fte wohl nicht so sehr am Herzen liegen und sie sich gar nicht erst am Urnengang beteiligten.

Von 579 Wahlberechtigten haben 277 Nachwuchskr√§fte ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von lediglich rd. 48 Prozent. ‚ÄěAuch Nachwuchskr√§fte haben berechtigte Interessen, die sie eigenst√§ndig in den Jugend- und Auszubildendenvertretungen zur Geltung bringen sollen. Wir werden weiter verst√§rkt Aufkl√§rungsarbeit leisten m√ľssen, um die Wahlbeteiligung zu steigern. √úberhaupt kommt dem gewerkschaftlichen Nachwuchs entscheidende Bedeutung zu. Nur wenn sich ausreichend Kolleginnen und Kollegen finden, die sich f√ľr unsere gemeinsamen Interessen einsetzen, werden wir auch in der Zukunft erfolgreich sein k√∂nnen. In dieser Hinsicht sind wir zum Erfolg verdammt, wenn die Laufbahnen des Vollzuges eine gute Zukunft haben sollen. Bringen wir dieses Engagement nicht auf, dann sind die Konsequenzen absehbar. Auch insoweit gilt: ‚ÄöJede Laufbahn ist insoweit ihres Gl√ľckes Schmied‚Äė‚Äú, zog der BSBD-Landesvorsitzende Peter Brock ein erstes Fazit.

Befriedigt zeigte sich der BSBD-Chef √ľber das insgesamt landesweit gute Ergebnis. Einmal mehr habe sich erwiesen, dass die Kolleginnen und Kollegen das ehrenamtliche Engagement der vielen BSBD-Mandatstr√§ger auch an der Wahlurne honorierten. ‚ÄěDiesen Vertrauensbeweis empfinden die in die Mitbestimmungsgremien gew√§hlten Kandidatinnen und Kandidaten des BSBD als Ermutigung, aber auch als Verpflichtung, den Interessen der Nachwuchskr√§fte engagiert und mit hoher Fachkompetenz die erforderliche Geltung in den Verhandlungen mit der ministeriellen Administration zu verschaffen‚Äú, gab der BSBD-Chef die k√ľnftige Marschrichtung vor. Den ausscheidenden Mandatstr√§gerinnen und -tr√§gern dankte der Gewerkschafter f√ľr die in den zur√ľckliegenden zwei Jahren geleistete erfolgreiche Arbeit und die dabei bewiesene Einsatzbereitschaft.

Der BSBD begl√ľckw√ľnscht alle gew√§hlten JAV-Mandatstr√§ger zu ihren teilweise √ľberragenden Ergebnissen und w√ľnscht ihnen viel Erfolg bei der Wahrnehmung ihrer vielf√§ltigen, verantwortungsvollen Aufgaben. Gleichzeitig geht ein herzliches Dankesch√∂n an die Kandidatinnen und Kandidaten sowie an alle, die durch ihren Einsatz und ihre √úberzeugungskraft zu dem gro√üartigen Ergebnis der JAV-Wahlen beigetragen haben.

Friedhelm Sanker


Titelfoto © Jacob Ammentorp Lund / Fotolia.de