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An Erft und Ahr stehen viele Menschen vor den Tr√ľmmern ihrer Existenz, darunter auch einige Strafvollzugsbedienstete. Der Wiederaufbau erfordert immense finanzielle Mittel.

Spendenaufruf f√ľr hochwassergesch√§digte Strafvollzugsbedienstete

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die verheerenden Unwetter an Ahr und Erft haben sich in unser Ged√§chtnis eingebrannt. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben die Fluten gew√ľtet. T√§glich berichten die Medien √ľber die immensen materiellen Sch√§den dieser Katastrophe und die physischen und psychischen Leiden der Betroffenen.

Die Politik hat sich klar und unmissverst√§ndlich zum ‚ÄěWiederaufbau‚Äú und insoweit zur Finanzierung der dazu notwendigen Ma√ünahmen bekannt. ‚ÄěTod und Leid k√∂nnen wir nicht wiedergutmachen, aber nach dem Wiederaufbau soll keine Stadt, kein Dorf, keine Familie schlechter dastehen als vorher. Daf√ľr gibt es keine Obergrenze‚Äú, erkl√§rte NRW-Ministerpr√§sident Armin Laschet am 03.08.2021.

Zwischenzeitlich hat die Bundesregierung ein Wiederaufbauprogramm in H√∂he von 30 Mrd. Euro beschlossen. Mit Hilfe dieser Mittel sollen die malerischen Flecken Erde an Ahr und Erft wieder so hergerichtet werden, wie viele von uns sie kannten und lieben gelernt haben. Viel wichtiger aber ist, die dort lebenden Menschen zu unterst√ľtzen, damit die guten Absichten schnell Realit√§t werden k√∂nnen.

In der Veröffentlichung vom 22.07.2021 hat der BSBD NRW erklärt, sich solidarisch mit den Opfern der Hochwasserkatastrophe zu erweisen. Da absehbar ist, dass wir als Strafvollzugsbedienstete angesichts der Kosten allenfalls einen geringen Beitrag leisten können, haben wir zum damaligen Zeitpunkt von einem unmittelbaren Spendenaufruf abgesehen.

Vielmehr haben wir uns dazu entschlossen, f√ľr den Fall, dass Kolleginnen und Kollegen erhebliche Verm√∂genssch√§den erlitten haben, die weder durch den Staat noch durch Versicherungen ersetzt werden, einen konkret gefassten Spendenaufruf zu starten.

Nach der von uns vorl√§ufig zum Abschluss gebrachten Recherche sind insgesamt f√ľnf Kollegeninnen und Kollegen aus nordrhein-westf√§lischen Vollzugsanstalten betroffen. Sie alle haben unverschuldet durch h√∂here Gewalt enorme Sch√§den erlitten. F√ľr einen Teil dieser Sch√§den kommt leider niemand auf. Damit ergibt sich f√ľr die Betroffenen teilweise eine existenzbedrohende Situation.

Um die durch die Kolleginnen und Kollegen erlittenen Verluste zu lindern, bittet Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, der BSBD NRW darum, die betroffenen Kolleginnen und Kollegen in einem Akt gelebter Solidarit√§t finanziell zu unterst√ľtzen.

Spenden werden auf das Konto des Sozialwerks des BSBD NRW e.V. erbeten.

Raiffeisen Voreifel eG
Sozialwerk des BSBD NRW e.V.
IBAN: DE26 3706 9627 0072 3380 22
BIC: GENODED1RBC
Kennwort: ‚ÄěFlutbetroffenen-Hilfe‚Äú

Bei entsprechendem Hinweis können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Vorab darf ich mich f√ľr Ihre gro√üz√ľgige Unterst√ľtzung der gesch√§digten Strafvollzugsbediensteten herzlich bedanken. Der BSBD NRW wird sich erlauben, die Gesamth√∂he der eingehenden Spenden durch eigene Mittel aufzurunden, auch um deutlich zu machen, dass sich der gewerkschaftliche Zusammenhalt nicht in wohlfeilen Lippenbekenntnissen ersch√∂pft.

Ich gr√ľ√üe Sie herzlich und verbleibe
mit freundlichen Gr√ľ√üen

Ihr
Ulrich Biermann
Landesvorsitzender

Foto im Beitrag © Roland W. Waniek / stock.adobe.com