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Reden wir ĂĽber Geld!

Die Diäten der Bundestagsabgeordneten haben sich seit der Wiedervereinigung deutlich erhöht und können mit Fug und Recht als finanziell lukrativ bezeichnet werden.

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Bundesländer sind kaum abgeschlossen, da erheben die üblichen Mahner aus Politik und vom Steuerzahlerbund ihre Stimmen. Es sei einmal mehr – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nach dem Gießkannenprinzip ein kräftiges Lohnplus vereinbart worden.

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Tarifrunde 2019: Es ist vollbracht - 8 Prozent mehr Geld

Nach dem Verhandlungsmarathon zeigte sich dbb-Chef Ulrich Silberbach erleichtert und einigermaĂźen zufrieden.

Wieder einmal war ein Verhandlungsmarathon notwendig, bevor sich eine Einigung abzuzeichnen begann. Man ist als Betroffener hin- und hergerissen. Acht Prozent mehr Einkommen hört sich zunächst gut an, wenn da nicht die lange Laufzeit von 33 Monaten wäre. Aber der Reihe nach.

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Einkommensrunde 2019: Verhandlungen werden fortgesetzt!

Der dritten Verhandlungsrunde hatten Arbeitgeber und Gewerkschaften entscheidende Bedeutung beigemessen. Da war es schon verwunderlich, dass die Arbeitgeberseite zunächst weiter hinhaltend taktierte. Erst gestern kam Bewegung in die Verhandlungen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) unter Leitung ihres Verhandlungsführers Matthias Kollatz (SPD) scheint endlich bereit zu sein, ein Angebotspaket auf den Tisch zu legen, das die Gewerkschaften so dringend einfordern.

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Einkommensrunde 2019: Jetzt kommt’s drauf an!

Annähernd 1.000 Strafvollzugsbedienstete hatten sich auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht, um für ihre Interessen einzutreten.

Vor der entscheidenden Verhandlungsrunde, die am 28. Februar 2019 in Potsdam beginnt, haben dbb und ver.di nochmals zu Warnstreiks und Demos aufgerufen. Allein in Düsseldorf machten ca. 15.000 Kolleginnen und Kollegen Druck auf die Arbeitgeber und unterstrichen, dass es dieses Mal ein Einkommenszuwachs deutlich oberhalb der Inflationsrate sein muss. Auch annähernd 1.000 Strafvollzugsbedienstete beteiligten sich an den Demonstrationen.

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Anwärtersonderzuschlag: Weiterzahlung für den Einstellungsjahrgang 2019 gesichert

Die Nachwuchsgewinnung gestaltet sich immer schwieriger. Eine verbesserte Anwärterbesoldung könnte Abhilfe schaffen.

Wie aus dem Ministerium der Justiz NRW verlautet, hat der Finanzminister der Weiterzahlung der Anwärtersonderzuschläge an die Nachwuchskräfte der Laufbahnen des Allgemeinen Vollzugsdienstes und des Werkdienstes in bisheriger Höhe zugestimmt. Diese Regelung gilt für die vorhandenen Anwärterinnen und Anwärter sowie für den Einstellungsjahrgang 2019 jeweils für die gesamte Dauer der Ausbildung.