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GrĂŒĂŸe zum Jahreswechsel

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Im abgelaufenen Jahr haben wir einen Vorgeschmack darauf bekommen, in welche Richtung sich der Strafvollzug kĂŒnftig entwickeln könnte. Die Zahl islamistischer GefĂ€hrder in den Einrichtungen steigt ebenso wie die Zahl von StraftĂ€tern nichtdeutscher Herkunft. Ein Strafvollzug, der auf VerhaltensĂ€nderung ausgelegt ist, hat es da schwer, seine Gestaltungsprinzipien zur Geltung zu bringen.

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Zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Das Jahr 2017 hat neben vielen eingetroffenen BefĂŒrchtungen auch zahlreiche positive Entwicklungen fĂŒr uns bereitgehalten. Die absehbare VerschĂ€rfung der Sicherheitslage, die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger beeintrĂ€chtigt, sich unbefangen im öffentlichen Raum zu bewegen, hat Reaktionen der Politik ausgelöst, die bei der Landtagswahl 2017 entscheidend gewesen sein dĂŒrften, die bisherige Regierung abzulösen.

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Regierungsbildung: Kommt jetzt die Koalition der Wahlverlierer?

Sage und schreibe 14 Prozent haben SPD und CDU/CSU bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 an Zustimmung eingebĂŒĂŸt. Eine deutlichere Abwahl kann man sich bei einem VerhĂ€ltniswahlsystem gar nicht vorstellen. Nachdem die SPD noch am Wahlabend die richtige Konsequenz zog und sich in die Oppositionsrolle verabschiedete, war fĂŒr die Spitzenkandidatin der Union, Kanzlerin Angela Merkel, praktisch nichts geschehen. Sie stellte lapidar fest, das Ergebnis der Wahl sei ein klarer Regierungsauftrag an die Union.

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Verfassungsgericht Karlsruhe: TelefongebĂŒhren im GefĂ€ngnis mĂŒssen marktgerecht sein

Die Richter der 2. Kammer des 2. Senats des Bundesverfassungsgerichts haben mit Beschluss vom 28. November 2017 (2 BvR 2221/16) der Verfassungsbeschwerde eines Strafgefangenen stattgegeben, die sich gegen die ĂŒberteuerten TelefongebĂŒhren im Strafvollzug richtete. Nach Auffassung der Verfassungsrichter verstĂ¶ĂŸt es gegen das verfassungsrechtliche Resozialisierungsgebot, wenn die wirtschaftlichen Interessen eines Gefangenen missachtet werden.

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Haushalt 2018: BSBD begrĂŒĂŸt signifikante Personalerhöhung fĂŒr den Strafvollzug

Im NRW-Landtag fand heute die Anhörung zum Haushaltsgesetz 2018 statt.

Mit seiner Stellungnahme zur heutigen Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses begrĂŒĂŸt der BSBD die in dem Gesetzentwurf ausgewiesenen PersonalverstĂ€rkungen fĂŒr die nordrhein-westfĂ€lischen Vollzugseinrichtungen. Bereits seit Jahren beklagt der BSBD eine PersonallĂŒcke von rd. 1000 Stellen in der Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes und fordert deren sukzessive Schließung.