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Beiträge

EuGH-Urteil zur Arbeitszeit: Ein echter Schlag ins Kontor!

Ende letzter Woche hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden, dass zwölf Tage schuften am Stück rechtens ist. Nach dem Urteil des Gerichts (09.11.2017, Az. C 306-16) ist die Auslegung der europäischen Arbeitszeitrichtlinie in Richtung einer überaus arbeitgeberfreundlichen Flexibilisierung der Arbeitszeit zulässig. Damit haben die Richter des EuGH den Acht-Stunden-Tag zur Disposition gestellt. Das Gericht hatte über den Fall eines portugiesischen Casino-Angestellten zu entscheiden, der jeden siebten Arbeitstag in Folge Überstundengeld von seinem Arbeitgeber erstreiten wollte.

Berufsqualifizierung gehört in die Hand des Werkdienstes!

Die Ausbildung von Strafgefangenen gehört nach Überzeugung des BSBD in die Hand des Werkdienstes.

Seit Anfang der 1970er Jahre hat sich ein duales System der Aufgabenwahrnehmung bei der beruflichen Qualifizierung von Strafgefangenen herausgebildet. Auslöser für diese Entwicklung war ein Fachkräftemangel im Werkdienst, so dass der damals durch die Errichtung etlicher neuer Vollzugseinrichtungen hervorgerufene steigende Bedarf nicht zeitnah mit eigenen Kräften gedeckt werden konnte.

Kann eine "Jamaika-Koalition" die Innere Sicherheit stärken und verbessern?

Die „Jamaika-Koalition“ zeichnet sich erst in schwachen Konturen ab.

Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 hat die schwarz-rote Regierungskoalition mächtig Federn lassen müssen. Gestärkt wurden von den Wählern alle kleinen Parteien, speziell jedoch FDP und AfD. Und diese beiden Parteien hatten ein wesentliches Thema, nämlich die unkontrollierte, chaotische Zuwanderung von Migranten. Wer also die Konsolidierung der staatlichen Sicherheitsarchitektur wählen wollte, wem allerdings die AfD zu schmuddelig war, der votierte für die FDP.

Zum Tod von Rolf Rosenstein

Wie uns erst jetzt bekannt wurde, ist am 1. August 2017 das langjährige Mitglied des Landesvorstandes des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD), Landesverband Nordrhein-Westfalen,

Rolf Rosenstein

im Alter von 76 Jahren verstorben. Bis zu seinem Ruhestand war Rolf Rosenstein im Werkdienst der JVA Werl tätig und stieg dort bis zum Betriebsinspektor auf.

Mehrarbeit: Justizministerium investiert 2 Millionen Euro in finanziellen Ausgleich von Ăśberstunden

Die Personalausstattung des NRW-Strafvollzuges ist derzeit alles andere als auskömmlich, so dass sich – wie in den Vorjahren – erneut ein beträchtlicher Überstundenberg angehäuft hat. Dieses Problem führt faktisch dazu, dass die Kolleginnen und Kollegen innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens kein angemessenes Äquivalent für ihre Mehrleistungen erhalten.