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Arbeitskreis tagte am 04.02.2013 in der BSBD-Gesch├Ąftsstelle in D├╝sseldorf

J├Ârn Klaas begr├╝├čte in Vertretung des erkrankten Kollegen Volker Grothaus die anwesenden Kolleginnen und Kollegen, insbesondere die beiden Vertreterinnen der BSBD-Jugend.

Zu Beginn der Sitzung berichtete der Kollege J├Ârn Klaas aus einer fachschafts├╝bergreifenden Arbeitsgruppe zum Thema Dienstrechtsreform. In dieser Arbeitsgruppe wurden Argumente f├╝r eine moderne Anpassung des bestehenden Dienstrechtes erarbeitet. Schwerpunkt bei diesen ├ťberlegungen war die Anpassung des derzeitigen Aufstiegssystems innerhalb der Laufbahnen.

Einig waren sich die Fachschaftsvertreter, dass weitere Einschnitte zum Nachteil der Kolleginnen und Kollegen, auch unter dem Deckmantel einer Dienstrechtsreform, nicht mehr hinnehmbar sind. Hier ist die Politik aufgefordert verloren gegangene Glaubw├╝rdigkeit zur├╝ck zu gewinnen ÔÇô die durchdachten Vorschl├Ąge des BSBD bieten hierzu eine gute Chance.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde ein ├Ąlterer Flyer zur Darstellung des Berufes "Beamter im Allgemeinen Vollzugsdienst" ├╝berarbeitet und angepasst. Weiterhin ist eine positive ├ľffentlichkeitsarbeit wichtig, um die vielf├Ąltigen Aufgaben und T├Ątigkeiten auch zuk├╝nftig in der gewohnten Qualit├Ąt durchf├╝hren zu k├Ânnen. Anhand des Aufwandes, der heute f├╝r die Gewinnung geeigneter Nachwuchskr├Ąfte erforderlich ist, wurde deutlich, dass freie Stellen nur bei ausreichender Werbung mit guten Leuten besetzt werden k├Ânnen. Weiterhin soll das Informationsangebot auf unserer Internetseite erg├Ąnzt werden.

Der Landesvorsitzende Peter Brock berichtete zum Abschluss ├╝ber aktuelle Themen aus dem Land. Die umfangreiche Stellungnahme der BSBD Fachschaftsvertretung AVD zur ├ťberarbeitung der Waffen-RV wurde leider nur geringf├╝gig ber├╝cksichtigt.

Die Arbeitszeit- und Dienststundenregelung wird derzeit erneut ├╝berarbeitet. Aufgrund der engen Grenzen, die durch Gerichtsurteile gesetzt sind, ist ein Einfluss auch hier nur begrenzt m├Âglich. Es bleibt aber auf jeden Fall bei der F├╝nf-Tage-Woche, ein Anrecht auf zwei freie Tage in der Woche konnte durch die Initiative des BSBD erreicht werden. Ein Bindungszeitraum f├╝r den Dienstplan soll landesweit vorgegeben werden.

F├╝r Verunsicherung sorgt momentan die Umstellung der Besoldung von Dienstalterstufen auf Erfahrungsstufen bei unseren Kolleginnen und Kollegen im Anw├Ąrterverh├Ąltnis. W├Ąhrend sich f├╝r die j├╝ngeren Kolleginnen und Kollegen aufgrund umfangreicher Anrechnungszeiten keine Ver├Ąnderungen ergeben, setzt sich der BSBD augenblicklich f├╝r eine L├Âsung bei den ├Ąlteren Betroffenen ein, damit auch diesen keine Nachteile entstehen.