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Lohnpfändung

Die Pfändung des Arbeitseinkommens ist in den §§ 850 f. der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt. Unter Arbeitseinkommen versteht man grundsätzlich das Nettoeinkommen, das sich nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen ergibt.

Das Arbeitseinkommen ist nur beschr√§nkt pf√§ndbar. Aus sozialen Gr√ľnden bestehen Pf√§ndungsfreigrenzen. Dem Arbeitnehmer muss ein gesetzlich festgelegter Mindestbetrag zur Sicherung seines Lebensunterhalts verbleiben. Dieser Betrag erh√∂ht sich, wenn der Arbeitnehmer weiteren Personen aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung Unterhalt gew√§hren muss. Den danach pf√§ndbaren Teil von Arbeitseinkommen, unter 2.182,15 Euro monatlich, kann man aus der Lohnpf√§ndungstabelle (Anlage zu ¬ß 850c ZPO) entnehmen. Der √ľber diesen Betrag hinausgehende Teil des Einkommens ist voll pf√§ndbar