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Einkommensrunde Bund und Kommunen 2018

Zweite Verhandlungsrunde gescheitert

Es wird bald zur Gewohnheit, dass Arbeitgeber unvorbereitet, also ohne ein Angebot in die Verhandlungsrunden gehen.

Dies zeugt nicht gerade von Respekt f√ľr die Verhandlungsf√ľhrer des dbb.

Die lineare Kernforderung (6%, mindestens 200 Euro) wurde weder begr√ľ√üt noch abgewiesen. Die Arbeitgeber sind nicht gewillt, ihr Positionspapier vorzulegen und in die Diskussion/Verhandlung endlich einzutreten. Auch f√ľr die Auszubildenden von Bund und Kommunen haben sie scheinbar nichts √ľbrig.

Volker Geyer, stellvertretender Bundesvorsitzender Fachvorstand Tarifpolitik, bezeichnet dieses Vorgehen als Tarifverschleppung und nicht als Tarifverhandlung.

Nun muss zwingend in der √Ėffentlichkeit f√ľr die berechtigten Forderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gek√§mpft werden. Zahlreiche Aktionen (Warnstreiks) sind schon erfolgreich gelaufen.

Aber wenn die Arbeitgeber denken, hier ist die Luft raus, so können wir selbstbewusst antworten:

Wir werden bis zur letzten Verhandlungsrunde auf die Stra√üen in Deutschland gehen. Die Bev√∂lkerung soll wissen, welche berechtigten Forderungen gestellt werden und wie wenig Verst√§ndnis die Arbeitgeber aufbringen f√ľr die Situation der Besch√§ftigten des √∂ffentlichen Dienstes.

Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Bund und VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände), die bei unseren Mitgliedsgewerkschaften organisiert sind, sollten sich an den Arbeitskampfmaßnahmen beteiligen.

Beamtinnen und Beamte haben kein Streikrecht, trotzdem wird ihre Beteiligung¬† ausdr√ľcklich begr√ľ√üt.

Die Daten der Aktionen können unter www.dbb.de/einkommensrunde abgefragt werden.