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Altersgrenze

Gesetzliche Altersgrenze

a) Regelaltersgrenze gem. § 31 LBG NRW (i.d.F.v. 21. April 2009) |

Beamte treten in der Regel mit Ablauf des Monats in den Ruhestand, in dem sie die gesetzliche Altersgrenze errei¬≠chen. Die Altersgrenze wird in der Regel mit Vollendung des 67. Lebensjahres erreicht (Regelaltersgrenze), soweit nicht gesetzlich eine an der Altersgrenze (besondere Al¬≠tersgrenze) bestimmt ist (vgl. nachfolgend ¬ß 118 LBG NRW mit Sonderregelung f√ľr die Beamten des allgemeinen Voll¬≠zugsdienstes und des Werkdienstes). |



Beamte, die vor dem 1. Januar 1947 geboren sind, erreichen die Regelaltersgrenze mit Vollendung des 65. Lebensjahres. F√ľr Beamte, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren sind, ergibt sich die ma√ügebliche Altersgrenze aus der folgenden Tabelle:

JahrgangAnhebung um MonateAltersgrenze Jahre+Monate
bis 1946 - 65
1947 +1 65+1
1948 +2 65+2
1949 +3 65+3
1950 +4 65+4
1951 +5 65+5
1952 +6 65+6
1953 +7 65+7
1954 +8 65+8
1955 +9 65+9
1956 +10 65+10
1957 +11 65+11
1558 +12 66
1959 +14 66+2
1960 +16 66+4
1961 +18 66+6
1962 +20 66+8
1963 +22 66+10
1964 +24 67


b) § 118 LBG NRW

Die besondere Altersgrenze f√ľr den allgemeinen Vollzugs¬≠dienst und Werkdienst bei den Justizvollzugsanstalten

(1) Die Beamten des allgemeinen Vollzugsdienstes und des Werkdienstes bei den Justizvollzugsanstalten treten mit  Ende des Monats, in dem sie das 62. Lebensjahr vollen­den, in den Ruhestand.

(2) Ohne Nachweis der Dienstunfähigkeit können Beamte auf Lebenszeit auf Antrag mit Vollendung des 60. Lebens­jahres in den Ruhestand versetzt werden.

(3)Vor der Zurruhesetzung von Beamten bei Justizvollzugs­anstalten wegen Dienstunfähigkeit kann die ärztliche Untersuchung auch durch ein Gutachten eines vom Justizministerium bestellten beamteten Vollzugsarztes erfolgen. Entsprechendes gilt bei Beamten des allgemei­nen Vollzugsdienstes, wenn eine Befreiung von bestimm­ten Diensten beantragt wird.

¬ß 32 LBG NRW er√∂ffnet schlie√ülich die M√∂glichkeit des Hinausschiebens der Altersgrenze auf Antrag des Beam¬≠ten von bis zu 3 Jahren, jedoch nicht √ľber das vollendete 70. Lebensjahr hinaus. Der Antrag ist sp√§testens 6 Monate vor Eintritt in den Ruhestand zu stellen.

Ausgleich bei besonderen Altersgrenzen
(§ 48 Abs. 1 BeamtVG i. d. F. vom 28.4.2011)

Beamte des allgemeinen Vollzugs- und des Werkdienstes, die wegen Erreichens der besonderen Altersgrenze (vgl. ¬ß 118, Abs. 1 LBG NRW) in den Ruhestand treten, erhalten neben dem Ruhegehalt eine Ausgleichszahlung in H√∂he des F√ľnf¬≠fachen der Dienstbez√ľge des letzten Monats, jedoch nicht √ľber 4.091,‚Äď Euro. Dieser Betrag verringert sich um jeweils ein F√ľnftel f√ľr jedes Jahr, das √ľber die besondere Alters¬≠grenze hinaus abgeleistet wird. Der Ausgleich ist bei Eintritt in den Ruhestand in einer Summe zu zahlen. Er wird nicht neben einer einmaligen Unfallentsch√§digung (¬ß 43 BeamtVG) gew√§hrt. Beamte des allgemeinen Vollzugs- und des Werk¬≠dienstes, die vor Erreichen der besonderen Altersgrenze in den Ruhestand treten, erhalten keine Ausgleichszahlung, auch nicht anteilig.