Verwendung von Cookies
Um unsere Webseite f√ľr Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu k√∂nnen, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Drucken

Hinterbliebenenversorgung

(§§ 16 bis 28 Be)

Beim Tod einer Beamtin / eines Beamten besteht ein An¬≠spruch auf Hinterbliebenenbez√ľge nur dann, wenn die / der Verstorbene eine Dienstzeit von mindestens 5 Jahren abge¬≠leistet hat oder wenn der Tod als Folge eines Dienstunfalls eingetreten ist.

 

Den Erben eines verstorbenen Beamten oder Ruhestandsbe¬≠amten verbleiben die f√ľr den Sterbemonat gezahlten Dienst-oder Versorgungsbez√ľge. Der √ľberlebende Ehegatte und die Kinder erhalten ein Sterbegeld (vgl. ¬ß 18 BeamtVG) in H√∂he des zweifachen der Dienst-oder Versorgungsbez√ľge.

Die Witwe erhält vom ersten Monat nach dem Sterbemonat Witwengeld (vgl. § 19 BeamtVG).

Nach der bis 2001 geltenden Regelung betrug die H√∂he des Witwengeldes (vgl. ¬ß 20 BeamtVG) 60 v. H. des Ruhegehaltes. Durch das Versorgungs√§nderungsgesetz 2001 wurde das Ruhegehalt jedoch von 60 % auf 55 % abgesenkt. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn die Ehe vor dem 1.1.2002 geschlossen war und mindestens ein Ehepartner vor dem 1. Januar 1962 geboren ist. In den F√§llen der Absenkung des Witwengeldes sollen die Folgen f√ľr die Hinterbliebenen, die Kinder erzogen haben, durch einen "Kinderzuschlag zum Witwengeld" abgemildert werden.