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Zum Tod von Ulrich Hötter

Am 16. September 2016 ist das langjährige Mitglied im Landesvorstand des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD),

Ltd. Regierungsdirektor a.D.

Ulrich Hötter,

im Alter von 77 Jahren verstorben.

 

Ulrich H√∂tter war bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2004 Leiter der Justizvollzugsanstalt Geldern und langj√§hriges Mitglied im Vorstand des BSBD-Landesverbandes. In allen wahrgenommen Funktionen hat er gro√üe Fachkompetenz bewiesen. F√ľr den Landesverband verantwortete Ulrich H√∂tter den Bereich der Strafvollzugsreform. Insoweit stellte er seine juristische Expertise der Gewerkschaft Strafvollzug zur Verf√ľgung. Auf diese Weise hat er die gewerkschaftliche Arbeit nachhaltig gef√∂rdert und ihr in vielen Bereichen zur Meinungsf√ľhrerschaft verholfen.

√úbernommene Aufgaben versah Ulrich H√∂tter akribisch und √ľberaus zuverl√§ssig. Daneben √ľbte er einen wesentlichen Einfluss auf die konkrete Gestaltung der Gewerkschaftsarbeit aus, indem er sein herausragendes Fachwissen in ihren Dienst stellte.

Ein spezielles Anliegen war Ulrich H√∂tter die gesellschaftliche Anerkennung des Strafvollzuges und die sachgerechte Bewertung der Laufbahnen des Justizvollzuges. Hierin sah er eine wesentliche Voraussetzung f√ľr eine effektive, auf Verhaltens√§nderung angelegte Vollzugsgestaltung.

Mit den Angehörigen trauern die Strafvollzugsbediensteten um einen humanen, verständnisvollen Vorgesetzten und verdienten Kollegen, der im Strafvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen bleibende Spuren hinterlassen hat. 

Wir werden Ulrich Hötter in guter Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

D√ľsseldorf, im September 2016

F√ľr den
Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands
Landesverband Nordrhein-Westfalen
Peter Brock
Landesvorsitzender

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