Verwendung von Cookies
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Drucken

Vorsicht! Phishing-Gefahr!

Daten sind zum neuen Rohstoff für Unternehmen im digitalen Zeitalter geworden. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich Interessenten aller Art etwas von diesem „Datenkuchen“ abschneiden wollen. Eine neue Marketingmasche kann derzeit beobachtet werden. „Die Versorgungsauskunft für Beamte e.K.“ wendet sich gegenwärtig an Behörden mit E-Mails des nachstehenden Inhalts:

 

„Betr.: Pensionen

Sehr geehrte Frau XXX,

es hatten sich vor einiger Zeit verbeamtete Kollegen von ihrer Justizvollzugsanstalt bei uns gemeldet. Sie baten um Informationen über die Entwicklung ihrer zukünftigen Pensionsansprüche. Da unsere Mitarbeiterin die Namensliste aus Versehen vernichtet hat, bitten wir alle verbeamteten Mitarbeiter/innen sich bei uns in der Zeit von montags bis freitags ab 09.00 h bis 17.30 h – Durchwahl (02154) 95 49 833 - zu melden, wenn Sie wissen möchten, wie hoch ihre Pensionsansprüche einmal sein werden.

Mit freundlichen GrĂĽĂźen

Ines Kochs

Die Versorgungsauskunft für Beamte e.K.“

Bei der „Versorgungsauskunft für Beamte e.K.“ handelt es sich um keine offizielle Servicestelle einer nordrhein-westfälischen Behörde, sondern um ein privates Unternehmen. Das Unternehmen führt gegen eine beträchtliche Aufwandsentschädigung Pensionsberechnungen durch und ist – nach derzeitigem Kenntnisstand – bundesweit engagiert. Über die Qualifikation der Mitarbeiter des Unternehmens, die dazu befähigen, Versorgungsansprüche zu berechnen, ist nichts bekannt.

Es ist zu vermuten, dass das Ziel dieser Marketingoffensive die Generierung von kostenpflichtigen Aufträgen ist, aber auch die umfangreichen Datensammlungen, die für eine Versorgungsauskunft benötigt werden, gerne mitgenommen werden, um sie ggfls. vermarkten zu können.

Der BSBD rät zu größter Vorsicht und empfiehlt den Versorgungsrechner des Landesamtes für Besoldung und Versorgung des Landes NRW. Damit ist man auf der sicheren Seite, zumal durch dieses Angebot keine Kosten entstehen.

Foto im Beitrag © Maksim Kabakou - stock.adobe.com