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Arbeitskreis "Allgemeiner Vollzugsdienst" tagte in der JVA Heinsberg

Auf Einladung tagte der Arbeitskreis AVD am 05.11.2012 in der JVA Heinsberg.

Themenschwerpunkt war unter anderem die Diskussion und Erarbeitung von √Ąnderungsw√ľnschen der Basis zur Vorlage des Entwurfs einer Neufassung der Arbeitszeit- und Dienststundenregelung f√ľr Justizvollzugsbedienstete. Nach Meinung der Mitglieder des Arbeitskreises sind einzelne Punkte vielleicht noch in der Formulierung abzurunden, so dass den Bediensteten, eine gr√∂√üere Verbindlichkeit gegen√ľber zuteil wird. Die dahingehenden Ideen wurden zu Papier gebracht und der Landesleitung zur weiteren Bearbeitung √ľberlassen.

Die "unendliche Geschichte" der neuen Uniform wurde erneut thematisiert und diskutiert. Nach derzeitigem Stand hat lediglich die Firma Bewernick die endg√ľltige Zulassung durch das Justizministerium erhalten. Vor- und Nachteile dieses Anbieters sollten sich die Bediensteten selbst vor Augen f√ľhren. "Gut Ding will Weile haben", hoffen wir also, dass es nun tats√§chlich zeitnah und zufriedenstellend los geht.

Zudem wurde √ľber eine m√∂gliche Neuauflage eines seinerzeit durch den Arbeitskreis Jugend entworfenen und aufgelegten Flyer "Spezialisten hinter Gittern" nachgedacht. Um uns in der sich st√§ndig √§ndernden und qualitativ anspruchsvolleren Vollzugslandschaft auch au√üerhalb der Mauern vern√ľnftig zu pr√§sentieren sowie auch anschauliche¬† Werbung f√ľr das Berufsbild des "Allgemeinen Vollzugsdienstes" machen zu k√∂nnen, scheint es uns wichtig, hier t√§tig und aktiv zu werden. Dabei werben wir auch daf√ľr, dass uns die Anstalten vorhandene eigene Entw√ľrfe zur Verf√ľgung stellen, um die Vorort gemachten Erkenntnisse in unsere Arbeit einflie√üen zu lassen.

Die "Negativkriterien" der verl√§ngerten Wochen- und Lebensarbeitszeit geben uns Anlass, √ľber "positive Ver√§nderungen" nachzudenken. Dabei denken wir an eine m√∂gliche Einf√ľhrung eines Lebensarbeitszeitkontos. Bei landesweit mehr als 500.000 Mehrarbeitsstunden scheint es uns m√∂glich, zumindest f√ľr die lebens√§lteren Bediensteten ab Vollendung des 55. Lebensjahres Verbesserungen herbeizuf√ľhren, die dann sp√§ter jeder/m Bediensteten zuteil werden. Hier wollen wir uns der Mithilfe sowohl der Landesleitung als auch der Bundesleitung bedienen. Gerade bei solch einem heiklen Thema freuen wir uns aber auch √ľber die Mithilfe eines jeden Mitgliedes, das uns mit Ideen oder Hinweisen unterst√ľtzt. Z√∂gern Sie also bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Volker Grothaus (Sprecher des AK AV)