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Tarifeinheitsgesetz würde Streikrecht einschränken

Weitreichende Ăśbereinstimmung beim Thema Tarifeinheit kennzeichnete den Meinungsaustausch zwischen Beate MĂĽller-Gemmeke, als Bundestagsabgeordnete Mitglied der Fraktion von BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen und dem Zweiten dbb Vorsitzenden und Fachvorstand Tarifpolitik im dbb, Willi Russ. MĂĽller-Gemmeke ist Sprecherin fĂĽr Arbeitnehmerrechte in ihrer Fraktion und Mitglied im Ausschuss fĂĽr Arbeit und Soziales. Beide trafen sich am 16. Oktober 2014 im Berliner AbgeordnetenbĂĽro der Politikerin, um ihre Positionen zum Thema Tarifeinheit auszutauschen.

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Nachwuchsmangel im öffentlichen Dienst

Protestaktion der dbb Jugend in Berlin: „Übernahme statt Befristung“

Mit einer Protestaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin hat die dbb Jugend am 10. September 2014 auf den rapide wachsenden Personalmangel im öffentlichen Dienst hingewiesen. „In den nächsten 20 Jahren treten fast 60 Prozent der Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand", erklärte Sandra Kothe, die Bundesvorsitzende der dbb Jugend am Rande der Aktion. „Die Ausbildungszahlen decken den entstehenden Bedarf überhaupt nicht."

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Auswirkungen der Rente ab 63 auf Altersteilzeitarbeitsverhältnisse

Auswirkungen der Rente ab 63 auf Altersteilzeitarbeitsverhältnisse

Zum 1. Juli 2014 wird die sogenannte Rente ab 63 für besonders langjährig Versicherte eingeführt (Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung, kurz „RV-Leistungsverbesserungsgesetz“, BR-Drucksache 209/14). Sofern bei einem Rentenzugang frühestens zum 1. Juli 2014 bereits mindestens 45 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung vorliegen, besteht danach die Möglichkeit der abschlagsfreien Rente

  • mit 63 fĂĽr die Jahrgänge 1951 und 1952 beziehungsweise
  • ab 63 fĂĽr die Jahrgänge ab 1953 bei schrittweiser Anhebung des Renteneintritts auf das vollendete 65. Lebensjahr (siehe Anhebungstabelle weiter unten).
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Hände weg von der Zusatzversorgung

Die Arbeitgeber von Bund, Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben die Tarifverhandlungen über Änderungen in den Tarifverträgen ATV und ATV-K am 21. Mai 2014 abgebrochen und einen für Juni vereinbarten Fortsetzungstermin abgesagt. Weil die Gewerkschaften aus ihrer Sicht keine ausreichende Bereitschaft zu Verhandlungen über Einschnitte bei der Zusatzversorgung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst signalisiert hätten, wollen sie das Thema jetzt auf Spitzenebene beraten lassen.

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Ein Betrieb – ein Tarifvertrag

Gesetzliche Zwangstarifeinheit?

(dbb) Mit einer Protest-Performance vor dem Bundeskanzleramt haben am 1. Mai 2014 Beschäftigte aus rund 40 Fach- und Berufsgewerkschaften gegen eine Einschränkungen des Grundrechts der Koalitionsfreiheit und des Streikrechts demonstriert. Die Teilnehmer der gemeinsamen Aktion von dbb und Marburger Bund forderten die Bundesregierung auf, den Plan einer gesetzlichen Zwangstarifeinheit nicht weiter zu verfolgen.