Verwendung von Cookies
Um unsere Webseite fĂŒr Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer DatenschutzerklÀrung.
Drucken

Warnstreik in DĂŒsseldorf

Strahlend blauer Himmel, angenehme Temperaturen – man kann sich einen schönen FrĂŒhlingstag in der Landeshauptstadt DĂŒsseldorf auch nett machen. Am 12.03.2015 wurde diese idyllische Stimmung am Rhein-Ufer aber lautstark gestört. Wenn die Geduld am Ende ist, wenn man keine Beschwichtigungen mehr hören will, sondern ein tragbares Ergebnis her muss, dann gehen auch die BeschĂ€ftigten des öffentlichen Dienstes auf die Straße. Die Kolleginnen und Kollegen machten am Donnerstag ihren lauten Protest gegen die sture Haltung der Arbeitgeber in der aktuellen Tarifauseinandersetzung unĂŒberhörbar und unĂŒbersehbar deutlich.

Drucken

Noch nicht konkret genug!!!

„Die AtmosphĂ€re war nett, die Diskussion war sachlich, aber die harten Fakten waren noch nicht auf dem Verhandlungstisch“, fasste dbb-VerhandlungsfĂŒhrer Willi Russ die erste Verhandlungsrunde zwischen der Tarifgemeinschaft Deutscher LĂ€nder (TdL) und den Gewerkschaften zusammen. Russ weiter:

„Unsere Forderung haben wir der TdL klar gemacht, ein Angebot nicht erhalten. Das jedoch brauchen wir zur zweiten Runde, damit ĂŒberhaupt die Chance besteht, in der dritten Runde fertig zu werden. Da kann es auch nicht schaden, wenn die Kolleginnen und Kollegen in den nĂ€chsten Tagen mit ersten Aktionen unserer Forderung Nachdruck verleihen."

Drucken

Tarifeinheitsgesetz: Bundestags-Gutachten bezweifelt VerfassungsmĂ€ĂŸigkeit

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages hegt erhebliche Zweifel an der VerfassungsmĂ€ĂŸigkeit des von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) auf den Weg gebrachten Tarifeinheitsgesetzes. Das Gutachten, in Auftrag gegeben von der Abgeordneten Beate MĂŒller-Gemmeke (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen), kommt zu dem Schluss, dass das Gesetz einen Eingriff in die kollektive Koalitionsfreiheit nach Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes darstellt, wie MĂŒller-Gemmeke gegenĂŒber der Tageszeitung „Die Welt“ (Ausgabe vom 10. Februar 2015) berichtete.